Bildung in Kambodscha

Bildung ist ein wichtiger Grundbaustein für die Entwicklung von Kindern.

Lesen Sie Berichte aus Kambodscha und stöbern Sie in den Videos zum Projekt:

Bericht im Frühjahr 2017

Children's Dream Kambodscha Basketball

von Ange Dries-Behrenbeck

Unsere Mädchen Basketball Gruppe hat sich letzte Woche tapfer geschlagen. Es gab 4 Wettkämpfe an 4 verschiedenen Tage. Die ersten 3 waren mittelmäßig aber am letzten Tag (s. Foto) haben sie gewonnen. Die Freude war dementsprechend! Wir haben insgesamt 200,-$ ausgegeben (Transporte, Essen, Getränke und ein kleines Geldgeschenk für jede am Ende), welches eine sehr gute Investition war wenn man die große Freude dieser jungen Mädchen sieht. Auch mich macht es glücklich, weil ich feststelle, dass wir auf dem richtigen Weg sind, auch Mädchen Zugang zum Sport zu verschaffen.

Ich grüße euch alle aus dem immer heißer werdenden Siem Reap. Im Augenblick, um 16.00 Uhr habe ich im Wohnzimmer 34°! Na, ja, ich habe mich daran gewöhnt und gesaunt habe ich immer schon gerne.

Danke an euch alle für euere Hilfe. Eure Ange (Dries-Behrenbeck)

Bericht im Herbst 2016

Von Ange Dries-Behrenbeck

Ihr Lieben, als im letzten Jahr Samnang durch die Hilfe des Vereins ermöglicht wurde, zwei Intensivkurse bei "Colón“ in Hamburg zu absolvieren, war das Ziel klar: Samnang sollte fit gemacht werden, um hier in Siem Reap vor Ort Fundraising zu betreiben, indem er als ausgebildeter Reiseleiter für Deutsch und Englisch, den Touristen auch einen Besuch in unser Education Centre anbietet.

Dieses hat er bereits gemacht und „ Children’s Dream Siem Reap" hat dadurch schon einige zusätzliche Spenden eingenommen. Das hat uns dazu gebracht, weiter zu denken: Es wäre doch sinnvoll für Samnang, im Internet präsent zu sein. So hätte er neben seiner Tätigkeit als Reiseleiter zusätzlich mehr Möglichkeiten zum Fundraising für unsern Verein.

Also haben Samnang und ich viele Wochen gearbeitet, um eine ansprechende Webseite zu erstellen. Mit einem letzten, kritischen aber sehr hilfreichen Blick von zwei unserer Mitglieder, haben wir gestern die Webseite online geschaltet :-))

Wenn Ihr nach Kambodscha kommt oder Eure Freunde und Bekannten, dann findet Ihr jetzt ohne große Suche einen guten und zuverlässigen Reiseleiter: Samnang Hul, „Your Angkor Guide“. Viele Spaß beim stöbern! Liebe Grüße von Ange und Samnang

Bericht im Frühjahr 2016

Neujahrsfest in Kambodscha

von Ange Dries-Behrenbeck

Für die Kambodschaner steht das größte Ereignis des Jahres vor der Tür: Khmer Neujahr! Susdei Chnam Thmei! Das Personal und die Volontäre feiern zusammen mit unseren Kindern im Education Centre. Wir machen Neujahrsspiele, tanzen, essen Obst und Leckereien und trinken Säfte. Es wird Babypuder und Mehl eingesetzt, um die Freude beim Wasser spritzen noch zu steigern. :-) Das jährliche Khmer Neujahrsfest macht den Kindern sehr viel Spaß und sie freuen sich natürlich auch auf die 2 Wochen Ferien anschließend.

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit noch mal ganz herzlich bei allen bedanken, die einmalig oder regelmäßig die Kinder bei der Ausbildung unterstützen.

Ich weiß, dass Hilfe überall auf der Welt benötigt wird. Vor allem die Flüchtlinge brauchen sehr viel Aufmerksamkeit im Augenblick. Dennoch hoffe ich, dass meine kleinen und größeren Pappenheimer hier in Kambodscha weiterhin durch Eure Hilfe die Möglichkeit einer besseren Bildung erhalten können.

Es ist sehr heiß hier im Augenblick (36°-38°) und das Thermometer wird bis Neujahr wahrscheinlich die 40° erreichen. Normalerweise steigt es nie über 42°, insofern können wir uns nicht beschweren. Nach dem Neujahr kommt der Regen, der die Natur von seinem dicken, braunen Staubpelz befreit und uns einmal am Tag 1°-2° Abkühlung gönnt.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass die Monsunregen immer wieder Straßen überfluten und in einen reißenden Bach verwandeln und sie manchmal unpassierbar machen. Die Luftfeuchtigkeit erreicht mehr als 90% und belastet den Kreislauf ziemlich stark, aber meine Haut liebt den Sauna-Effekt. :-) 

Der Schimmel sucht bald seine Lieblingsecken und feiert dort feucht-schwarze Dauerpartys. Mit dem ersten Regen schlüpfen auch die geflügelten Ameisen aus ihren unterirdischen Löchern und starten zu ihrem ersten und einzigen Flug. Sie fliegen durch jede Spalte und Ritze (mein Haus ist voller Ritzen und Spalten!) zur Lichtquelle. Am Anfang geriet ich noch in leichte Panik, aber inzwischen habe ich begriffen, dass der geflügelte Wahnsinn bereits nach einigen Stunden vorbei ist. Danach hole ich meinen Besen und mache mein Haus leichenfrei. Und am nächsten Tag geht es wieder von vorne los, bis sie alle geschlüpft sind. :-)

Aber nachdem ich hier nun 11 Jahre lebe, nehme ich diese ganzen Naturgegebenheiten als Normalität hin und passe mich denen an, so lässt es sich am besten leben in Kambodscha. :-))

Aufpassen muss ich allerdings, wenn ich nach draußen gehe, damit ich nicht auf einen schwarzen Laos-Skorpion oder eine grüne Peitschennatter trete, die gerne in meinem Garten oder auf meiner Terrasse herumkriechen, aber auch das gehört hier zum Alltag. Bislang haben sie mich unbehelligt gelassen, während ich sie mit meiner Kamera einfangen konnte.

Nun, meine Lieben, wünsche ich Euch allen einen sehr schönen Frühlingsanfang.

Bericht im Herbst 2015

Abschiedsfeier des englischen Kindergartens in Siem Reap

von Ange Dries-Behrenbeck

Ich bin seit einigen Wochen wieder in Siem Reap. Samnang hat seinen 2-monatigen Deutschkurs in Hamburg mit Erfolg absolviert und wir haben uns hier in Siem Reap sofort wieder in die Arbeit gestürzt.

Die Zeit läuft und schon ist das Ende unseres zweiten Kindergartens gekommen.

Die Kleinen wurden drei Jahre lang ganztags immersiv unterrichtet. Wir alle sind sehr stolz, wenn wir das Ergebnis sehen: Wir sprechen ganz normal Englisch mit den Kindern (sie sind jetzt 5) und sie antworten, wenn auch nicht immer fehlerfrei, auf Englisch. :-)

Am 11. September haben wir, zusammen mit ihren Eltern, unsere Kindergarten-Kinder verabschiedet. Sie werden zwar keine Schultüte wie in Deutschland bekommen, aber wir entlassen sie mit einer prall gefüllten hübschen Tasche, voll mit Schulmaterial.

Ab 5. Oktober gehen sie dann in die erste Klasse in einer Khmer Grundschule. Ab dann werden sie weiter eine Stunde am Tag zu uns kommen und dort das Grundschulprogramm auf Englisch absolvieren, in reduzierter Form natürlich und gestuft nach Schwierigkeiten und Jahrgang: Mathematics, Science, Geography, History.

Sie werden jetzt nur noch von englischsprachigen Volontären unterrichtet, da gar keine Khmer-Unterstützung mehr nötig ist. Wir nennen sie ab jetzt „Primary Course“.

Eine versierte, ältere niederländische Volontärin, die mich jedes Jahr 6 Monate unterstützt, und ich haben im letzten Jahr einen 3-jährigen Curriculum für diesen Primary Course ausgearbeitet. Nun sind wir mit gutem Material gewappnet und deswegen in der Lage für die nächsten 3 Jahre unseren Kindern eine weitere fundierte, englische Ausbildung zu gewähren.

Unser allererster Kindergarten (2009-2012) wird nun „Secondary Course" genannt und wir können sie weiterhin mit englischsprachigen Volontäre versorgen.

Dank der großzügigen Zuweisung vom "Vereinigung Junger Freiwilliger e.V. (VJF)“ haben wir in diesem Jahr zwei Volontäre bekommen, somit ist auf jeden Fall unsere Grundversorgung im Englischen gesichert, da diese vielversprechenden, jungen Abiturienten ein ganzes Jahr bleiben. Zusätzlich bekommen wir vom Verein „CONCERT“ in regelmäßigen Abständen 1-2 Volontäre, die dann aber nur 2-3 Monate bleiben.

Anbei sehen Sie ein Foto von der „Goodbye Party“.

Ich wünsche allen einen schönen Herbst und möchte noch mal DANKE sagen an diejenigen, die unserem Verein treu bleiben.

Liebe Grüße aus Siem Reap, wo die Regenzeit voll im Gange ist

Bericht im Herbst 2012

Von Ange Dries-Behrenbeck

Seit dem 1. September 2012 haben wir ein eigenes Bildungszentrum angemietet. Äußere Umstände haben mich gezwungen, zu mieten. Nun, da es passiert ist und bereits schon einige Monatsmieten von Children's Dream Freunden eingegangen sind (300,-$/monatlich), bin ich stolz, dass wir es offensichtlich schaffen, ein eigenes Bildungszentrum betreiben zu können. Das Haus liegt äußerst günstig, direkt hinter der Schule Preah Enkosey, wo wir unser letztes Projekt "Spiel, Spaß und Sport" erfolgreich abgeschlossen haben.

Wir werden den unteren Bereich für unseren Kindergarten nutzen. Die Kinder haben einen großen und einen kleinen Raum zur Verfügung.

Auf der gleichen Ebene werden wir ein kleines Computerzimmer mit 9 PC-Plätzen einrichten. Vier PCs wurden bereits gesponsert.

Im oberen Stockwerk gibt es einen großen Raum für einen Englischkurs. Hier befindet sich auch unser Büro und noch ein Zimmer mit Bad und kleiner Kochmöglichkeit, welches nach Bedarf von unseren Volontärs genutzt werden kann.

Draußen haben wir viel Platz für die Kinder. Sie können dort radeln, Ball spielen oder nach Herzenslust mit Wasser plantschen. :-)

Da das Haus an zwei Seiten überdacht ist, haben wir auf der Ostseite genügend Platz, um noch einen weiteren Englischkurs einzurichten.

Das heißt konkret, dass unsere beiden bestehenden Kurse, die bereits seit Jahren laufen, weiter am Abend (17.00-18.00) stattfinden werden und wir tagsüber (von 8.00 bis 11.00 und von 14.00 bis 17.00) jeweils drei Englischkurse oben und unten anbieten können.

Mädchen in den Mittelpunkt

(nach einem Bericht von Ange Dries-Behrenbeck)

In Kambodscha kommen Mädchen oft zu kurz, auch im Bereich Sport. 

Einzelne NGOs organisieren mal etwas für Mädchen, aber kaum sind sie auf dem Volleyball-Feld, kommt schon ein Kleinbus mit Jungs angefahren. Diese besetzen mit einer Selbstverständlichkeit das Feld und die Mädchen suchen schnell das Weite.

Jungs spielen Fußball. Jungs spielen Volleyball. Jungs, Jungs, Jungs ...

Und nun sind die Mädels an der Reihe und Children’s Dream e.V. sorgt dafür.

13 sehr arme Mädchen aus der Schule Preah Enkosey dürfen jeden Sonntag von 8 bis 10 Uhr in der Schule Federball und Basketball spielen unter der Leitung vom Sportlehrer Mr. Petch. Children's Dream e.V. hat auf dem Schulhof ein Feld gepflastert und einen Korb angebracht. So können die Mädchen richtig üben, um dann später auf einem richtigen Profifeld Spiele auszutragen. Vielleicht gegen eine Mannschaft von einer anderen NGO.

Es gibt darüber hinaus ein größeres Vorhaben. Die Schule Preah Enkosey ist eine sehr arme Schule, die auf Spenden bzw. Investitionen von Spendern angewiesen ist. Der ganze Schulhof besteht aus gelbem Sand und wirkt in der sechsmonatigen Trockenzeit wie ein riesiger Sandkasten. Die Kinder spielen und toben und der Sand wirbelt in hohen Staubwolken auf und nebelt alle ein. In der sechsmonatigen Regenzeit besteht das Gelände aus Wasserflächen und Schlamm. Die Kinder husten dann zwar nicht mehr, gehen aber manchmal bis zu den Knien im Wasser oder Schlamm. Children's Dream e.V. möchte den Kindern nicht nur einen Klassenraum, Bücher und Uniformen zur Verfügung stellen, sondern darüber hinaus etwas für ihre Gesundheit und für ein gutes Gefühl tun, welches die Motivation zum Lernen unweigerlich fördert. Deshalb werden neben der Pflasterung Bäume gepflanzt, Hecken ausgebessert und die Wege mit Kies aufgefüllt.

Bericht aus Siem Reap (September 2011)

Von Ange Dries-Behrenbeck

Nun sind schon wieder fast 2 Monate vergangen, seitdem ich in Siem Reap angekommen bin. Die Arbeit läuft sehr gut und ich möchte euch auf den letzten Stand bringen.

Der Kindergarten hat sich von 5 Kindern verabschiedet, die wegen ihres Alters nun eingeschult werden. Wir haben deswegen im 3. und letzten Kindergartenjahr insgesamt 17 Kinder.

Die Volunteervom Deutschen Entwicklungsdienst ist eine tolle, kompetente junge Frau und eine große Entlastung für mich. Mit den anderen Volunteers klappt es auch sehr gut.

Die beiden Englisch-Kurse laufen hervorragend. Ich habe eine umfassende Arbeit im fortgeschrittenen Kurs schreiben lassen als ich zurück aus HH kam, und die Arbeit ist mit einem Durchschnitt von 76% ausgefallen. Ich glaube, da kann man sehr zufrieden sein, vor allem, weil der ganze vorbereitende Unterricht zu dieser Arbeit geleistet wurde, während ich in HH war. Folglich kann das Team sehr gut ohne mich arbeiten und das beruhigt mich enorm.

Der Brunnenbau wird weiter verfolgt, wenn die Regenzeit vorbei ist.Wir haben in der letzten Woche ziemliche Wassermassen gehabt in Siem Reap. Ihr könnt es euch im Internet anschauen. Die ganzen Straßen, südlich aber auch teilweise nördlich des Siem Reap Flusses sind wie brodelnde Flüsse. Teilweise absolut kein Durchkommen möglich!!!

Und nun etwas Neues:

Ich habe letzte Woche 2 Schulen besucht in Battambang, die ich näher kennen lernen wollte und über deren Struktur ich mich genau informieren wollte, um eine eventuelle Unterstützung für die Zukunft zu planen.

Die 1. Schule ist das Provincial Teacher Training Center (P.T.T.C.) wo angehende Realschullehrer ausgebildet werden. Hier konnten wir sofort helfen.

Die 2. Schule ist eine Schule, wo Krankenschwester und Krankenpfleger auf verschiedenen Kompetenzebenen ausgebildet werden, je nachdem, ob die Auszubildenden Abitur haben oder nicht. Hier könnten wir eventuell zu einem späteren Zeitpunkt tätig werden.

Als ich im P.T.T.C. war und umfassende Gespräche mit der Schulleiterin führte, habe ich spontan beschlossen unsere Hilfe anzubieten, als ich feststellte, dass dringend 4 weitere Computer für den Unterricht benötigt wurden. Die Computer sind inzwischen gekauft worden (siehe Bild).

Bericht aus Siem Reap (Mai 2010)

Von Ange Dries-Behrenbeck

  • Unsere 2 Uni Studenten Sovann und Seavwerden im Juli ihren Bacchalor Degree erreichen und damit hört unsere Hilfe für sie auf.
  • Wir haben bereits 3 Neue, diesmal Studentinnen, aufgenommen, die im 1. Jahr studieren.
  • Wir haben seit März einen Englisch Kursus eingerichtet "English for Childrens Dream". Der Raum wird ins in der Preah Enkosey Schule kostenlos zur Verfügung gestellt .

    Zehn ausgewählte SchülerInnen (3 davon gehören zu unserm Förderprogramm) werden von einem Kambodschaner in Elementary-Englisch unterrichtet und zweimal in der Woche kommt eine Kanadierin oder ich, damit die Schüler regelmäßig komplett in die Englische Sprache eintauchen können.
  • Das neue Projekt, F.I.T. for Childrens Dream, das seit dem 1. Dezember läuft nimmt mich sehr in Anspruch aber bereitet mir eine enorme Freude.

    Laut Erfahrungsberichten über immersives Unterrichten, können die Kinder nach 3 Monaten alles verstehen  und nach 6 Monaten fangen sie an, ihre ersten Sätze zu sprechen.

    Es ist tatsächlich so, dass die Kinder praktisch alles, was mit dem Ablauf des Kigabetriebs zu tun hat, bereits verstehen. Das ist wirklich faszinierend!

    Bis jetzt können sie natürlich schon ganz selbstverständlich einige Kleinigkeiten sagen, die täglich wiederholt werden wie z.B.
    Teacher: Good morning, Filip
    Child: Good morning, Ange
    Teacher: How are you?
    Child.: I am fine, thank you

    Children: Good bye girls, good bye boys, see you tomorrow.

    oder beim Müsli essen, nach der ersten Portion
    Teacher: Would you like some more?
    Child: Yes, please oder No, thank you
  • Letzte Woche aber hatten wir unser erstes großes Erfolgserlebnis!!
    Sonarith, ein Junge, 3,5 Jahre alt, sagte ganz deutlich: "I want to drink milk".
    Vorgestern hat Sonarith noch mal zugelegt und gesagt: "I am hot"! Und es wirklich "hot" hier!!!

    Die 6 Monate aus dem Erfahrungsbericht sind noch nicht um, aber der Anfang ist bereits gemacht :-)

    Die Volunteers und ich waren und sind immer noch in Hochstimmung deswegen. Ich hoffe, dass ihr es nachempfinden könnt. Ich bin gespannt, was alles noch kommt, bevor ich euch persönlich im Sommer darüber berichten kann.

    Heute haben wir weitere Erlebnisse gehabt und stellen fest, dass alles was bislang in deren Köpfen gespeichert wurde, tröpfchenweise herauskommt. Wahnsinnig!!!!!

 

  • Letzte Woche habe ich alle Kinder (in Gruppen von 5) zum Zahnarzt gebracht. Das Check- Up (5,-$) haben die Eltern selber bezahlen müssen. Die anschließend benötigte Behandlung (Löcher stopfen) wird vom Verein bezahlt, weil die Eltern dazu nicht in der Lage sind.

    Der Zahnarzt wird die Eltern umfassend über Zahnhygiene aufklären. Wenn die Kinder kranke Zähne und Schmerzen haben können sie im Kiga nichts mehr aufnehmen und folglich wären unsere Bemühungen umsonst, deswegen muss behandelt und geholfen werden.

    Durch eine Spenderin aus München (sie ist sehr begeistert von unserm Kindergarten Projekt ist), die speziell für den Kiga, 5.000,- gespendet hat, können wir problemlos in den Kiga investieren. Diese große Spende war auch der Grund warum ich beschlossen hatte, den Kindern jeden Tag gutes Müsli zu geben. Die Gruppe verbraucht dazu 2 Liter Milch oder Orangensaft am Tag.

    Ich habe neulich die Kosten per Kind per Monat ausgerechnet und war erstaunt, wie wenig es dennoch ist (3,-).
  • Mitte Juni werden wir eine Aufführung für die Eltern und Familie veranstalten. Die Kinder werden Lieder singen begleitet durch einige selbstgebastelte Musikinstrumenten, ein Xylophon und drei Trommeln. Darüber hinaus zeigen die Kinder spielerisch was sie schon gelernt haben z.B. Farben, Körperteile usw.

    Ich freue mich sehr auf diese "Performance" und hoffe, dass wir es filmen können und ich es euch zeigen kann.
  • Wir haben noch einige Investitionen in der Schule in Khna vorgesehen:
    • Die Kinder sollen auf dem großen Schulgelände eine gepflasterte Fläche von 10x15m bekommen.
    • Wir brauchen auch für einige Wege auf dem Gelände Kies.
    • Wir werden eine Zisterne bauen.
    • Wir werden einen großen schattenspendenden Baum pflanzen weil der größte Teil des Geländes erbarmungslos der Sonne ausgesetzt ist.

      Gesamtkosten 1.225,-$

Wir sehnen uns hier alle den Regen herbei, der leider auf sich warten lässt in diesem Jahr und die Hitze wird unerträglich für die Kambodschaner. Ich habe noch meine Aircondition, die mir ein wenig Erleichterung schenkt am Abend.

Eigentlich gibt es so viel zu erzählen, dass ich Seiten füllen könnte, aber das Wichtigste steht nun in dieser Mail und meine Mitglieder werden dann in der Versammlung Ende August oder Anfang September alles detailliert erfahren.