Kurzarbeit und Qualifizierung (KuQu)

Mit Qualifizierung gestärkt aus der Krise gehen

In der aktuellen Krise sind bei der Agentur für Arbeit 10 Millionen Anträge auf Kurzarbeit eingegangen. Zum Vergleich, in der Finanzkrise im Jahr 2009 waren es 3,2 Millionen. Damit sind es der jetzigen Situation schon mehr als 3-mal so viele betroffene Beschäftigte als in der letzten großen Krise.

Nun hat die Bundesregierung über den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld hinaus das Qualifizierungs­­chancengesetz angepasst.

Das Gesetz stärkt die Fördermöglichkeiten der Bundesagentur für Arbeit und bezuschusst die Weiterbildungs- und Lohnkosten der Unternehmen. Dabei richtet sich der Umfang der finanziellen Förderung nach der Betriebsgröße und kann in bestimmten Fällen bis zu 100 % betragen.

Im Rahmen des "Arbeit-von-Morgen-Gesetz", welches im März 2020 verabschiedet wurde, sind zusätzlich vereinfachte Antrags- und Bewilligungsverfahren vorgesehen.

Welche Voraussetzungen gelten für die Förderung?

  • Umfang der Weiterbildung: mehr als 120 Unterrichts­einheiten
  • Bildungsanbieter: externer und zertifizierter Träger
  • Vermittelte Qualifikationen: Die Weiterbildung muss zukunftsgerichtete Qualifikationen vermitteln (anstatt nur Fähigkeiten, die für den aktuellen Arbeitsplatz ohnehin bereits vorausgesetzt werden)
  • Vorhergehende Aus- oder Weiterbildung: Die letzte vergleichbare Weiterbildung (oder ursprüngliche Ausbildung) muss mindestens vier Jahre zurückliegen, damit ein ausreichender Aktualisierungsbedarf der Qualifikationen vorliegt.

Nutzen Sie die Kurzarbeitszeit!

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